* SPD-Steinburg     *  SPD SH   *  SPD.de
Webmaster
Neuer AfA-Landesvorstand

Veröffentlicht am 27.03.2011, 18:37 Uhr     Druckversion

neuer AfA-Landesvorstand · Wolfgang Mädel erneut zum AfA-Landesvorsitzenden gewählt· AfA unterstützt Wahl von Ralf Stegner zum Landesvorsitzenden
· AfA beschließt konditioniertes Ja zur Fehmarn-Belt-Querung

Mit einem beeindruckenden Ergebnis wurde des bisherige Landesvorsitzende der „Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der SPD“ Wolfgang Mädel für die nächsten zwei Jahre in seinem Amt bestätigt. Von 53 abgegebenen Stimmen erhielt er 53 Ja-Stimmen.
Zu seinen Stellvertretern wurde wiedergewählt die Gewerkschaftssekretärin von ver.di Kirsten Jöhnck aus dem Kreis Rendsburg-Eckernförde und neu gewählt der Polizist Uwe Teut aus dem Kreis Stormarn.
Zum Geschäftsführer wurde wiedergewählt Helmut Ulbrand aus dem Kreis Rendsburg-Eckernförde.
Zu weiteren Landesvorstandmitglieder wurden gewählt: Inke Marie Jaschinski, Kreis Ostholstein, Karsten Wessels, Kreis Dithmarschen, Gunnar Reichwaldt, Kreis Neumünster, Gabriele Wegner, Kreis Steinburg, Norbert Petersen, Kreis Schleswig-Flensburg, Norbert Vahl, Kreis Pinneberg, Dagmar Wilhelmy-Hellmuth, Kreis Kiel.

Unter großem Beifall der Konferenz wurde die von Wolfgang Mädel geforderte Unterstützung von Ralf Stegner zur Wiederwahl als SPD-Landesvorsitzenden untermauert.
Aus der Rede von Wolfgang Mädel:
· „Der durchgeführte Mitgliederentscheid war die beste Werbung für eine andere Beteiligungsform der Mitglieder bei einer zentralen Frage die die Partei betrifft. Sie ist kein Allheilmittel für unser auf Delegation aufgebautes Prinzip von Kreis- und Landesparteitagen. Deshalb halte ich auch nichts davon, den Rufern jetzt alle zentralen Positionen der Partei nur noch durch Mitgliederentscheide zu treffen zu erliegen. Die Gefahr dann nur noch Entscheidungen – nach Haarfarbe, lächeln oder nicht, smart auftreten oder nicht auch mal auch griesgrämig sein dürfen - zu bekommen, also klassisch alles nach Mediengesichtspunkten auszurichten, ist viel zu groß und eine Entmündigung von Tausenden Parteifunktionären die sich täglich für die Ziele der Partei einsetzen und durch Wahlen beauftragt wurden Entscheidungen zu treffen, aber auch zu verantworten.
· Der Landesparteitag wird entscheiden wer die Landespartei weiter zu führen hat. Aus inhaltlichen Gründen und der bisherigen guten Zusammenarbeit mit der AfA und den Gewerkschaften wünsche ich Ralf Stegner ein gutes Ergebnis und hoffe dass wir es mit ihm fortsetzen können.
· Aber ich sage es sehr deutlich: die AfA wird mit jedem gewählten Landesvorstand und Landesvorsitzenden arbeiten und streiten und sich für eine neue Landesregierung unter SPD-Führung einsetzen, da gibt es nichts dran zu rütteln.“
Nach einer sehr ausführlichen Pro- und Contradiskussion hat die AfA sich für eine zustimmende und damit zukunftsweisende Begleitung der Fehmarn-Belt-Querung ausgesprochen.
Der Beschluss im Wortlaut: Unter Berücksichtigung des Beschlusses des Landesparteitages vom 11. 09.2010 und des noch ausstehenden Berichtes der eingesetzten Arbeitsgruppe, fordert die AfA eine zustimmende und damit zukunftsweisende Begleitung der Fehmarn-Belt-Querung.
Die AfA sieht die insbesondere in Ostholstein vorhandenen Vorbehalte und aufgeworfenen Prüffragen des Landesparteitagsbeschlusses als ernstzunehmenden Ansporn, ein Großprojekt vernünftig im Sinne der Menschen und des Landes umzusetzen und gleichzeitig erforderliche Verkehrsprojekte in anderen Teilen des Landes nicht einzuschränken.
Schleswig-Holstein muss seine Rolle als Land zwischen den Meeren auch verkehrspolitisch zukunftsweisend ausfüllen und die Chancen zur Schaffung und Sicherung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen wahrnehmen

In weiteren beschlossenen Anträgen spricht sich die AfA für die Stadtregionalbahn im Großraum Kiel aus und fordert eine sofortige Stilllegung von Atomkraftwerken durch Umsetzung des alten Atomkonsenses
Außerdem wird in Anträgen gefordert eine Faire Arbeitswelt und Ausbildungsplätze, gegen Leiharbeit und prekäre Anstellungsverhältnisse aus. Es wird gefordert eine Bürgerversicherung und einer verbesserten Gesundheitspolitik, die Rücknahme der Personaleinsparungen im öffentlichen Dienst, Rücknahme der Rente mit 67, Entwicklung einer nachhaltigen Verkehrsinfrastruktur und einer notwendigen Entwicklungsstrategie Küste sowie die Einführung eines Tariftreuegesetzes und Mindestentlohnung.



Homepage: AFA-Schleswig-Holstein


Kommentare
Keine Kommentare