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Schiffbau

Veröffentlicht am 28.11.2011, 22:12 Uhr     Druckversion

Resolution der AfA-Regionalkonferenz Nord zur Insolvenz der Sietas-WerftSchiffbau gehört zur Norddeutschland, wie die Nord- und Ostsee.

Deshalb betrachtet die AfA mit großer Sorge den Abwärtstrend der Maritimen Industrie in Deutschland und die zögerliche Haltung der Bundesregierung, hier Initiativen zur Stabilisierung und Entwicklung des Schiffbaus und der Zulieferindustrie in gang zu setzen.

Solange wie die SPD im Bund und in den norddeutschen Ländern Regierungsverantwortung getragen hat, hatte die Maritime Industrie einen hohen wirtschaftlichen und politischen Stellenwert. Unter CDU und FDP Verantwortung sind alle politischen Einflussnahmen und Aktivitäten gegen null gedreht worden.

Das jüngste Beispiel, die Insolvenz der Traditionswerft Sietas ist u.a. Ausdruck dieser politischen Abstinenz und des Rückzuges der Banken in dieser Branche.

Die AfA-Regionalkonferenz Nord spricht den rund 1000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ihre Solidarität aus und wird Aktivitäten der IG Metall, des Betriebsrates und der Belegschaft unterstützen.

Wir fordern den Hamburger Senat, die Bundesregierung und die Banken, insbesondere die HSH-Nordbank auf, die Sietas Werft in ihrer schweren Situation nicht alleine zu lassen.

Die Maritime Industrie in Deutschland ist genauso systemrelevant wie die Banken und verdient deshalb die gleiche Unterstützung.

Homepage: AFA-Schleswig-Holstein


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