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Bildungsfreistellungsgesetz

Veröffentlicht am 24.01.2012, 19:42 Uhr     Druckversion

Arbeitnehmer in Schleswig-Holstein brauchen ein besseres Bildungsfreistellungsgesetz Arbeitnehmer in Schleswig-Holstein brauchen ein besseres Bildungsfreistellungsgesetz und keine Verschlechterung


CDU und FDP wollen in ihrer „Restlaufzeit im Parlament“ auf Verdeih und Verderb noch gegen den Ratschlag der Bildungsträger, Gewerkschaften und sogar des Unternehmensverbandes das derzeitige Bildungsurlaubsgesetz in der morgigen Landtagssitzung verschlechtern.

„Das einzig positive ist die Namensänderung zum Weiterbildungsgesetz“, so der AfA-Landesvorsitzende Wolfgang Mädel, „alles andere ist murks und wird unter einer SPD geführten Regierung sofort wieder geändert.“

Zentrale Kritikpunkte sind:

· Die Übertragung des Anerkennungsverfahrens auf die Investitionsbank und damit die Einführung einer Gebührenregelung für die Anerkennungsverfahren.
· Die Erschwerung der Verblockungsmöglichkeiten
· Abschaffung einer Berichtspflicht der Landesregierung über die Erwachsenenbildung
· Keinerlei Regelungen die eine Verbesserung und Weiterentwicklung der Weiterbildung ermöglicht.

Trotz der Feiertage über die Jahreswende haben mehrer Hundert Funktionsträger seit dem Beginn der Unterschriftenaktion am 10.12.2011 aus den Betrieben und Verwaltungen die Unterschriftenaktion der AfA und des Deutschen Gewerkschaftsbundes zur Forderung eines Stopp des völlig unzureichenden Gesetzes unterstützt.

Mädel: es ist ein Skandal wie die CDU und FDP, die nach aktuellen Umfragen gerade mal 38 % der Wählerschaft repräsentieren, solche Entscheidungen mit ihrer 1-Stimmen Mehrheit im Landtag noch durchpauken wollen.

Sogar der Unternehmensverband Nord kritisiert in seiner Stellungnahme die Erhebung von Gebühren als kontraproduktiv und äußert seine Sorge das damit ein Rückganges von Anbietern der Weiterbildung eintreten könnte.

Bildung und Weiterbildung ist die zentrale Schaltstelle für die Zukunft unserer Industriegesellschaft und unserer Standards. Dieses muss sich jedoch auch außerhalb der Sonntagsreden in praktischer Politik niederschlagen.

„Wir brauchen ein mehr an Bildung und Weiterbildung und nicht neue Hürden“, so Mädel

Homepage: AFA-Schleswig-Holstein


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