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Protest der Nord-AfA

Veröffentlicht am 07.03.2012, 00:20 Uhr     Druckversion

AfA Landesverbände/Bezirke Nord wenden sich gegen eine Verschlechterung ihrer Arbeitsmöglichkeiten 05.03.2012
An den AfA-Bundesvorstand

Die AfA Bezirke + Landesverbände Nord (Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen, Weser-Ems und Braunschweig) haben in ihrer Sitzung am 05.03.2012 in Oldenburg folgenden Beschluss gefasst:

Die AfA Nord stellt fest, dass der Entwurf für die Neufassung der Richtlinien von Arbeitsgemeinschaften tief greifende Einschnitte in die Gremienstruktur vorsieht und den Zielen einer Öffnung der Partei in die gesellschaftlichen Gruppen und einer stärkeren Partizipation der Mitglieder widerspricht. Sie entspricht nicht der erforderlichen Wertschätzung der zu mindestens zwei großen Arbeitsgemeinschaften mit ASF und der AfA.
Wir fordern den AfA-Bundesvorstand auf

· die rigorose Verkleinerung des AfA Bundesvorstandes abzulehnen.
· Eine konsequente Verringerung der Bundeskonferenzen auf zwei Tage und damit für viele Delegierte eine unumgängliche Kappung auf eine Übernachtung ist nicht hinnehmbar,
· wie auch die Reduzierung der Bundesausschusssitzungen auf maximal einmal im Jahr.

Nicht hinnehmbar ist die indirekte Abwertung der AfA Bundesarbeit als „überflüssige Kosten“. „Kärnerarbeit“ wird insbesondere auch in Arbeitsgemeinschaften geleistet, weniger in den immer mehr stattfindenden kostenintensiven „Eventveranstaltungen“ für Parteigrößen.
Für eine wirkliche Parteireform, die den Zielen mehr Transparenz, Mitgliederbeteiligung und innerparteiliche Demokratie verpflichtet ist, fordern wir:

1. Der Parteivorstand kooptiert die Vorsitzenden der vier großen Arbeitsgemeinschaften (AsF, Jusos, 60plus und AfA) als beratende Mitglieder.
2. Der Parteivorstand stellt ab sofort ausreichende Mittel und personelle Ressourcen zur Verfügung, um die Arbeit der Arbeitsgemeinschaften zu ermöglichen.
3. Der Parteivorstand tritt in einen konstruktiven Dialog mit den Arbeitsgemeinsachten ein, um eine gemeinsame Positionsfindung für eine Änderung des Organisationsstatutes unter Einbeziehung der Punkte 1 und 2 zu erreichen.

AfA Landesvorsitzender SH, Wolfgang Mädel, AfA Landesvorsitzende Hamburg, Renate Kleinfeld, AfA Landesvorsitzender Bremen, Wolfgang Jägers, AfA Landesvorsitzender Weser-Ems, Harald Helling, AfA Bezirksvorsitzender Braunschweig, Gunter Wachholz

Homepage: AFA-Schleswig-Holstein


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