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Kl├Ąrwerk ┬ľ Senioren ┬ľ Spezialmaschinenbau ┬ľ Europarettung

Veröffentlicht am 30.03.2012, 12:12 Uhr     Druckversion

Ralf Stegner in Kellinghusen SPD-Landesvorsitzender Ralf Stegner mit den beiden Steinburger SPD-Landtagskandidaten Birgit Herdej├╝rgen (MdL) und Stefan Bolln auf Tour durch einen vielf├Ąltigen Kreis Steinburg.Am Montag bereiste der SPD-Landesvorsitzende Ralf Stegner auf Einladung der beiden SPD-Landtagskandidaten Birgit Herdej├╝rgen (MdL) und Stefan Bolln den Kreis Steinburg. Beginn der Reise durch den Kreis war Kellinghusen. Dort besichtigten die drei Landespolitiker zusammen mit 15 Genossinnen und Genossen des Ortsvereins das Kl├Ąrwerk der Stadt. Nach der Begr├╝├čung durch R├╝diger Wehrhahn, stellvertretender B├╝rgermeister von Kellinghusen, f├╝hrte Herr Langheinrich, Leiter des Kl├Ąrwerkes, die G├Ąste durch die Anlage und erkl├Ąrte das neue Konzept. Vor einem Jahr wurden in das Kl├Ąrwerk ├╝ber 3 Millionen Euro investiert, u.a. f├╝r die Errichtung einer Biogas-Anlage. Diese liefert die n├Âtige Energie f├╝r den Betrieb und sorgt f├╝r eine energetische Autarkie. Dadurch k├Ânnen im Jahr ca. 200.000 Euro Energiekosten eingespart werden. Nach der F├╝hrung wurde in gem├╝tlicher Runde noch ├╝ber den gew├╝nschten HVV-Anschluss, den Leerstand des Kasernengel├Ąndes, und vor allem ├╝ber die geplante Gr├╝ndung des Kellinghusener Stadtwerkes und die Einf├╝hrung einer gymnasialen Oberstufe an der Gemeinschaftsschule in Kellinghusen diskutiert. ┬äDas sind wichtige, zukunftsweisenden Entscheidungen f├╝r die Stadt, die von einer SPD-gef├╝hrten Landesregierung positiv begleitet werden┬ô, so Stegner.

Danach ging es weiter in die Kreisstadt Itzehoe. Die Mittagszeit nutzte der Landesvorsitzende und die beiden Kandidaten, um den Klosterforst und den dort ans├Ąssigen Verein Vitavis zu besuchen. Thomas Hoffmann, Gesch├Ąftsf├╝hrer der Plate und Partner GmbH, stellte den Wohnpark, als ein St├╝ck gelungener Konversion vor. ┬äAnders als in vielen anderen verlassenen Kasernen, ist es hier gelungen ein Konzept komplett zu realisieren┬ô, so Hoffmann zu den Politikern. Gemeinsam mit Pastor Paul Kah, der sehr aktiv den Seniorenverein Vitavis ehrenamtlich unterst├╝tzt, berichtete Herr Hoffmann von den einzelnen Schritten zur Verwirklichung dieses Wohnkonzepts, welches das Miteinander Leben von mehreren Generationen und sozialen Schichten beinhaltet. Bei einem Rundgang durch den Wohnpark konnten sich die Landespolitiker von dem aktiven Leben in diesem neuen Stadtteil ├╝berzeugen. Der Besuch und das Gespr├Ąch mit einigen aktiven Senioren des Vereins Vitavis rundeten den Wohnparkbesuch ab. Die Senioren berichteten von ihren Aktivit├Ąten rund um betreute Reisen, Vortr├Ąge und Bastelnachmittage. ┬äMan merkt diesen Menschen an, dass sie f├╝reinander einstehen. Es ist eine Freude zu sehen, wie ein solidarisches Miteinander hier gelebt wird┬ô, so Ralf Stegner.

Anschlie├čend reiste man an das s├╝dliche Ende des Kreises nach Kiebitzreihe. Dort wurde die Firma Maschinenbau und Konstruktion (MuK) besucht, die ma├čgeschneiderte Spezialmaschinen entwickelt und baut. Stegner, Herdej├╝rgen, Bolln und Vertreter der ├Ârtlichen SPD-Ortsvereine wurden von den drei MuK-Gesch├Ąftsf├╝hrern, Herrn Dietrich, Herrn Schl├╝ter und Herrn Winter, empfangen. Diese stellten die Gesellschafterstruktur, die Geschichte und die Bet├Ątigungsfelder des Unternehmens vor. Besonders gelobt wurde von Seiten der Gesch├Ąftsf├╝hrung die gute Zusammenarbeit mit dem Land Schleswig-Holstein bei der Entwicklung einer Glasfaserschneidemaschine f├╝r Windkraftanlagen. Auch die M├Âglichkeiten der Kurzarbeit-Regelungen sei in Krisenzeiten ein wichtiges und sinnvolles Instrument, um den Mitarbeiterstamm halten zu k├Ânnen. MuK hat unter anderem Maschinen f├╝r die Palettierung von Wellpappen, f├╝r die Zuschneidung von Teppichfliesen und f├╝r die Materialpr├╝fung bei Autofelgen und f├╝r Airbus entwickelt. Die Politiker zeigten sich beeindruckt von der Vielfalt des Betriebes und der enormen Kreativit├Ąt und Ingenieursleistung, die zur Fertigung solcher Spezialmaschinen n├Âtig ist.

Zum Abschluss des Tages ging es nach Oelixdorf zu einer Podiumsdiskussion zusammen mit Carsten Sieling, Bundestagsabgeordneter aus Bremen und Mitglied des SPD-Bundesvorstandes. 40 G├Ąste diskutierten ├╝ber die Themen Griechenlandkrise, Eurorettung und neue Visionen f├╝r Europa. F├╝r Birgit Herdej├╝rgen steht dabei fest, dass dieses Thema auch Schleswig-Holstein besonders betreffe. Denn, zum einen m├╝sse eine Mehrbelastung der B├╝rgerinnen und B├╝rger verhindert werden, zum anderen d├╝rfe man aber auch nicht vergessen, dass auch die Wirtschaft in Schleswig-Holstein besonders von der Gemeinschaftsw├Ąhrung profitiere. ┬äDar├╝ber hinaus gibt es auch viele Projekte in unserer Region, die durch EU-F├Ârdermittel unterst├╝tzt werden, z.B. das neue Gewerbegebiet in Schenefeld┬ô, erg├Ąnzte Bolln. Das Publikum nutzte die M├Âglichkeit um den Finanzexperten Stegner, Sieling und Herdej├╝rgen vielf├Ąltige Fragen zu stellen. Dabei standen die Ursachen der Staatsschuldenkrise, die harten Sparma├čnahmen in Griechenland, und m├Âgliche L├Âsungsans├Ątze f├╝r die Krise im Mittelpunkt. ┬äWir brauchen einen Marshall-Plan f├╝r Europa. Die massiven K├╝rzungen im sozialen Bereich, die Griechenland auferlegt wurden, weisen in die falsche Richtung┬ô, konstatierte Sieling. Ein wichtiger Aspekt zur Finanzierung eines solchen Aufbauprogramms sei die Finanztransaktionssteuer. ┬äNur durch diese Steuer wird gew├Ąhrleistet, dass diejenigen, die diese Krise verursacht haben, auch nachhaltig zu ihrer L├Âsung und zur Verhinderung weiterer Krisen beitragen┬ô, sagte Stegner. Sieling betonte, dass wir jetzt die Chance haben aus der Krise heraus ein soziales, solidarisches und demokratischeres Europa zu erschaffen. ┬äDeutschland muss der Motor f├╝r Europa sein und die Sozialdemokratie der Motor f├╝r Deutschland┬ô, erg├Ąnzte Ralf Stegner abschlie├čend.

┬äDer Kreis Steinburg hat neben seiner geographischen Lage viele Pfunde mit denen er wuchern kann und die eine positive Weiterentwicklung des Kreises erm├Âgliche┬ô, stellte Stegner fest. ┬äWir haben Ralf einen guten Eindruck vom Kreis Steinburg gegeben und die Vielfalt unseres Kreises gezeigt┬ô, res├╝mierte Rudolf Riep, SPD-Kreisvorsitzender, zufrieden.

Niels Jurgons

Homepage: SPD-Steinburg


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