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SPD unterst√ľtzt IG Metall

Veröffentlicht am 04.04.2012, 14:13 Uhr     Druckversion

SPD unterst√ľtzt Tarifforderungen der IG Metall
GUTE ARBEIT UND FAIRE L√ĖHNE
Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer m√ľssen an der wirtschaftlichen Entwicklung
teilhaben. Hinter uns liegen zwei Jahre mit guter Konjunktur und satten
Gewinnen der Unternehmen. Esist fair und gerecht, wenn die Menschen, die den
wirtschaftlichen Erfolg erarbeitet haben, auch an den Ergebnissenbeteiligt werden .
Gute Lohnerh√∂hungen sind auch √∂konomisch geboten, denn die Risiken f√ľr den weiteren
Verlauf der konjunkturellen Entwicklung sind hoch. Die alleinige Fixierung auf die
Exportwirtschaft wäre fatal. Die Stabilisierung der Konjunktur erfordert eine weitere
Stärkung der Binnennachfrage. Deshalb ist die Lohnforderung der IGMetall berechtigt.
Die SPDbegr√ľ√üt auch ausdr√ľcklich die weiteren Forderungen der IG Metall:
Die unbefristete √úbernahme der Ausgebildeten in den Betrieben und mehr Mitbestimmungsrechte
der Betriebsräte bei Dauer, Einsatz und Umfang der Leiharbeit.
Denn der Arbeitsmarkt befindet sich in Deutschland nur auf den ersten Blick in einem
guten Zustand. Der Blick hinter die Kulissen offenbart eine tiefgreifende Spaltung .
Atypische und prekäre Beschäftigung nimmt massiv zu. Jedeszweite neue Arbeitsverhältnis
ist befristet. Davon sind insbesonderejunge Menschen betroffen. Ihnen
muss eine Perspektive gegeben werden, im Interesse der Betroffenen, aber eben auch
im Interesse der Sicherung des Fachkräftebedarfs der Unternehmen. Die Zahl der teiharbeitsverhältnisse
hat rasant zugenommen. Mitte 2011waren bereits 910.000 Leiharbeitnehmer
registriert, soviel wie nie zuvor. Leiharbeitnehmerverdienen bis zu
40% weniger als ihre fest angestellten Kolleginnen und Kollegen bei gleicher Tätigkeit.
Deshalb fordert die SPDgute Arbeitsbedingungen und einen fairen Anteil der
Beschäftigten am wirtschaftlichen Erfolg:
¬ē St√§rkung des Normalarbeitsverh√§ltnisses, unbefristet und sozial abgesichert.
¬ē St√§rkung der Fl√§chentarifvertr√§ge und der Tarifbindung.
¬ē Gleicher Lohn f√ľr gleiche Arbeit bei der Leiharbeit und f√ľr M√§nner und Frauen.
¬ē Gute L√∂hne f√ľr gute Arbeit. Die Bruttol√∂hne m√ľssen deutlich steigen.
¬ē Abschaffung der M√∂glichkeit der Befristung ohne Sachgrund.
¬ē Ein gesetzlicher Mindestlohn in H√∂he von 8,50 Euro.
2012 muss ein Jahr der guten Arbeit und der fairen Löhne werden!

Homepage: AFA-Schleswig-Holstein


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