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Grußwort auf der Landeskonferenz 60plus in Neumünster

Veröffentlicht am 27.09.2012, 15:08 Uhr     Druckversion

Die Arbeitsgemeinschaft 60plus führte ihre 10. Landeskonferenz zum Thema: Demographischer Wandel – wir mischen uns ein am 26.09.2012 in Neumünster durch. Folgendes Grußwort hielt der AfA Landesvorsitzender Wolfgang Mädel

Liebe Gertrud, Liebe Genossinnen und Genossen,
die herzlichsten Grüße vom Landesvorstand der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen. Wir haben uns gefreut über die Einladung ich bin auch sehr gerne zu euch gekommen. Die Zusammenarbeit der Arbeitsgemeinschaften in Schleswig-Holstein ist auf einem guten Stand und mit eurer derzeitigen Vorsitzenden Gertrud Ehrenreich nicht nur herzlich sondern auch von vielen übereinstimmenden Inhalten getragen.
Euer Motto: „Demographischer Wandel – wir mischen uns ein“, ist die richtige Ansage an die Partei, an Jung und Alt und ganz besonders an die Arbeitnehmer.
Es ist hochaktuell, wie man den Medien der letzten Wochen entnehmen kann und für unsere Partei existenziell , wenn wir auch die Partei der „kleinen Leute“ bleiben wollen.
Wir haben mit viel Kraftanstrengung aber auch durch viele Blessuren bei den Wahlen den fatalen neoliberalen Politikkurs verlassen. Es geht insbesondere darum Vertrauen zurückzugewinnen und am Solidarprinzip ausgerichtet den demographischen Wandel politisch und inhaltlich zu gestalten.
Wenn ihr – der geballte Sachverstand aus den früheren Tätigkeiten in Arbeitsgemeinschaften, in der Kommunal- und Landespolitik, in den Kreisvorständen und Ortsvereinen sagt: wir mischen uns ein, sagt die AfA – wir mischen mit.
Wir mischen mit zur Beantwortung der derzeitigen Fragen in der Arbeitswelt, wie Mindestlohn, Tariftreue und Leiharbeit, in der Gesundheitspolitik und den Rentenfragen und den weiteren Zukunftsfragen der heutigen Jugend.
Wer heute den Mindestlohn verweigert und junge Menschen durch Leiharbeit in unsichere Arbeitsverhältnisse stürzt braucht mit uns über Grundsicherung nicht ernsthaft reden, weil damit schon die Voraussetzung für Altersarmut in der Zukunft nicht korrigiert, sondern eher zementiert wird.
Doch wir müssen auch unsere Partei immer wieder daran erinnern für wen und für was wir stehen.
Unser Landesvorsitzender Ralf Stegner hat in der aktuellen Diskussion zum SPD Rentenkonzept ein gute Figur gemacht. Er hat wesentliche Änderungen ins Konzept der Bundespartei mit durchgesetzt und mit Hannelore Kraft, Kurt Beck und dem AfA Bundesvorsitzenden Klaus Barthel es geschafft die Zementierung der Rentenabsenkung auf 43 % wieder bis zum Parteikonvent zu öffnen. Das lässt hoffen und wenn wir gemeinsam noch offener auftreten wird unsere Partei einen sozialen Kurs behalten.
Ich wünsche der Konferenz einen guten Verlauf und reiche dem neu zu wählenden Landesvorstand die Hand zur partnerschaftlichen Zusammenarbeit.

Homepage: AFA-Schleswig-Holstein


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