* SPD-Steinburg     *  SPD SH   *  SPD.de
Webmaster
„Reformprozess der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung aussetzen“

Veröffentlicht am 14.11.2012, 00:08 Uhr     Druckversion

„Reformprozess der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung aussetzen“Die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung ist für viele von uns eine zweite Heimat
geworden.
Seit mehreren Jahren findet ein sogenannter Reformprozess statt, der angefangen hat,
diese Heimat den Beschäftigten zu nehmen. Es drängt sich der Eindruck auf, dass hier
eine Reform mit der Brechstange und ohne Plan von oben durchgeführt werden soll.
Beschäftigte und auch Personalräte erfahren von geplanten Standortauflösungen aus den
Medien. Die Menschen in der WSV werden mit Ihren Sorgen alleine gelassen.
„Was wird aus meinem Arbeitsplatz morgen, in 5, in 10 oder in 20 Jahren?“
" Muss ich meine Heimatstadt für einen Arbeitsplatz in der WSV verlassen?"
„Behalte ich meine Entgeltgruppe oder Besoldungsgruppe, wenn Arbeit zentralisiert und
neu verteilt wird?“ und……..
Diese und viele andere Fragen bewegen die Beschäftigten.
Mit dem bisherigen Weg des Bundesverkehrsministers bei der Reform ist viel Vertrauen
verloren gegangen und Porzellan zerschlagen worden.
Dieses ist unerträglich.
Bereits heute werden Fakten für eine neue, aber keinesfalls bessere WSV geschaffen:
• ausscheidendes Personal wird an bestimmten Standorten bzw. mit bestimmten
Aufgaben nicht nachbesetzt,
• mit einem langem bürokratischen Verfahren werden dringende Stellenbesetzungen
ausgesessen,
• bisherige Aufgaben der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung werden weiter privatisiert,
• notwendige Erhaltungsinvestitionen für die Bundeswasserstraßen werden vertagt,
• überfällige Investitionsentscheidungen unterbleiben und
• die Nutzerinnen und Nutzer der Wasserstraßen werden weiter durch eine „Gebühren-
Debatte“ verunsichert.
Wir treten für eine Reform ein, die die MitarbeiterINNEN nicht nur informiert
sondern beteiligt!
Wir treten für eine Wasser- und Schifffahrtsverwaltung ein, in der alle
Beschäftigten ihren Platz haben!
Wir treten für eine Reform ein, die die berechtigten Interessen alle
NutzerINNEN an den Bundeswasserstraßen berücksichtigt!
Der jetzige Weg von Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer tut dieses nicht!
Deshalb: Beteiligt Euch an der Petition 36175 --- Reformprozess der Wasser- und
Schifffahrtsverwaltung aussetzen.
Dieses ist noch bis zum 22.11.2012 möglich !!

Unterzeichnungen sind zu richten an: post.pet@bundestag.de mit dem Stichwort: Petition 36175


Homepage: AFA-Schleswig-Holstein


Kommentare
Keine Kommentare