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Solidarität mit den Beschäftigten der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung

Veröffentlicht am 19.08.2013, 11:23 Uhr     Druckversion

AfA unterstützt Beschäftigte der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung bei ihrem Kampf um einen Tarifvertrag

Versprechen ohne Rechtsbindung sind im öffentlichen Dienst genauso abzulehnen wie in der privaten Wirtschaft. Nur ein Tarifvertrag mit Unterschriften beider Seiten wirkt auch über den Zeitraum hinaus in der Geschäftsführer oder Minister Erklärungen zu Arbeitsplätzen oder Umstrukturierungen gegeben haben, aber dann evtl. durch Abwahl nicht mehr persönlich zuständig sind,“ erklärte der AfA Landesvorsitzende Wolfgang Mädel.

Anlässlich des am Mittwoch erneuten Streiks der Beschäftigten der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung bei den Kieler Schleusen des Nord-Ostseekanals spricht die AfA den Streikenden ihre Solidarität aus und verweist auf das grundgesetzliche Streikrecht in Deutschland.

Den Kritikern wirft Mädel vor sich bei der Bahn, Beispiel Mainz, anzuschauen was verkehrte Personalpolitik für gravierende Auswirkungen haben kann.

Mädel: „So etwas darf beim Kanal nicht auch noch passieren, deshalb wäre es besser Ver.di und die Kolleginnen und Kollegen zu unterstützen, damit dies Hin- und Her Geschiebe von den Ministern Ramsauer und Friedrich über die Verhandlungszuständigkeit endlich beendet wird.“

„Der NOK und alle davon Betroffenen brauchen Sicherheit für die Zukunft, die Reedereien wie die Wirtschaft. Ebenso der Festmacher oder Lotse und Schleuser, nur dieses verweigern in erster Linie die politische Riege in Berlin und nicht die Beschäftigten an den Schleusen“

Wir sind nicht mehr in einem Obrigkeitsstaat, wo von der Obrigkeit etwas erklärt wird, sondern in einem demokratischen Rechtsstaat in dem Situationen und Probleme durch Tarifverträge geregelt werden.

Und Arbeitnehmer haben auf Verweigerungen solcher Regeln – wenn Argumente nicht zählen oder ignoriert werden -  die Möglichkeit durch Arbeitsniederlegungen Vernunft bei der anderen Seite einkehren zu lassen.

Zum Glück, denn ohne die Aktivitäten von Betriebsräten und Gewerkschaften wären in den vergangenen Jahren viel mehr Probleme durch Manager oder Spitzenbeamte entstanden.

Homepage: AFA-Schleswig-Holstein


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