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AfA ruft zur Teilnahme an den 1. Mai Kundgebungen auf

Veröffentlicht am 30.04.2014, 18:21 Uhr     Druckversion

Der AfA Landesvorsitzende Wolfgang Mädel ruft alle Sozialdemokraten auf sich an den 1. Mai Kundgebungen der DGB Gewerkschaften zu beteiligen.

Mädel: "Wir müssen Flagge zeigen und können es auch mit dem Tariftreuegesetz in Schleswig-Holstein, mit dem auf dem Weg gebrachten Mindeslohn im Bundestag und der kommenden richtigen Regelung für Arbeitnehmer die 45 Versicherungsjahre gearbeitet haben mit 63 Jahren abschlagsfrei in Rente zu gehen, auch guten Gewissen tun.

Die zentrale Aufgabe der nächsten Jahre wird sein, den Wert der Arbeit wiederherzustellen. Erwerbsarbeit ist die Grundlage unseres Wohlstandes, nicht Zockerei auf den Finanzmärkten. Dazu hat die SPD in der Bundesregierung einen Politikwechsel eingeleitet, der nur mit der Unterstützung starker Gewerkschaften gelingen kann. Die SPD sorgt in der Bundesregierung für Ordnung und Gerechtigkeit auf dem Arbeitsmarkt. Der Mindestlohn von 8,50 Euro kommt – flächendeckend und für alle Branchen. Die Tarifautonomie wird gestärkt. Beschäftigte, die in tarifgebundenen Betrieben arbeiten, haben vielfach bessere Arbeitsbedingungen, höhere Löhne, eine zusätzliche Altersversorgung, mehr Urlaub und betrieblichen Gesundheitsschutz. Gute Tarifverträge sollen wieder für mehr Menschen gelten. Auch die Rente nach 45 Versicherungsjahren kommt. Mit dem neuen Rentenpaket ist es allen möglich, ab 63 abschlagsfrei in Rente zu gehen, wenn 45 Jahre Beiträge gezahlt wurden. Wir erkennen die Lebensleistung der Menschen an und schließen damit eine Gerechtigkeitslücke. Gerade hier in Schleswig-Holstein haben wir viele Gemeinsamkeiten und seit dem Regierungswechsel einige Forderungen der Gewerkschaften für eine gerechtere Arbeitswelt umgesetzt. Dazu zählen unter anderem unser fortschrittliches Mitbestimmungsgesetz, das Landesmindestlohn- und Tariftreuegesetz sowie das Korruptionsregister, das wir gemeinsam mit Hamburg eingeführt haben. Bei der Europawahl am 25. Mai können die Wähler zum ersten Mal darüber entscheiden, wer neuer Kommissionspräsident wird. Unser Spitzenkandidat, Martin Schulz, steht für ein sozial gerechtes Europa, das in Wachstum und Beschäftigung investiert, das entschieden gegen Jugendarbeitslosigkeit vorgeht, das gleichen Lohn für gleiche Arbeit am gleichen Ort garantiert, das die Tarifautonomie umfassend sichert und die Rechte der Europäischen Betriebsräte stärkt. Seit Anbeginn der Arbeiterbewegung kämpfen Sozialdemokratie und Gewerkschaften gemeinsam für die Verbesserung der Situation von Arbeitern und abhängig Beschäftigten. Auch in diesem Jahr rufen wir die Mitglieder der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands auf, am 1. Mai 2014 gemeinsam mit den Gewerkschaften des Deutschen Gewerkschaftsbundes für gute Arbeit, sichere Renten und ein soziales Europa zu demonstrieren.

Homepage: AFA-Schleswig-Holstein


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