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Solidarität mit dem Betriebsratsvorsitzenden der Meyer-Werft

Veröffentlicht am 22.09.2015, 12:44 Uhr     Druckversion

Aus aktuellem Anlass hat der AfA Landesvorsitzende eine Solidaritätserklärung an den Betriebsrat der Meyerwerft gesandt, um die Kolleginnen und Kollegen in ihrer Weigerung die fristlose Entlassung ihres Vorsitzenden zu akzeptieren, zu unterstützen.

"Die beabsichtigte fristlose Entlassung des Betriebsratsvorsitzenden Ibrahim Ergin wegen gewerkschaftlicher Werbetätigkeit ist ein Skandal und einem so bekannten Unternehmen wie der Meyer-Werft unwürdig." so Wolfgang Mädel Landesvorsitzender

Text der Solidaritätserklärung:

Im Auftrage des AfA Landesvorstandes der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmer in der SPD Schleswig-Holstein möchte wir dir und deinen Kolleginnen und Kollegen auf der Werft unsere Solidarität gegen deinen beabsichtigen „Rausschmiss“ durch die beantragte fristlose Kündigung des Unternehmens bekunden.

Der vorgeschobene Grund ist doppelt zynisch, erstens weil es ein grundgesetzliches Recht der Arbeitnehmer ist sich in Gewerkschaften zu organisieren und zweitens dieses gleiche Recht auch beinhaltet für die IG Metall im Betrieb zu werben.

Ihr könnt stolz auf eure Arbeit sein im gewerkschaftlichen Sinne aber auch im Produktbereich. Diese Werft liefert regelmäßig Spitzenprodukte ab, nur leider haben eure Inhaber es scheinbar immer noch nicht begriffen, dass dieses nicht sie alleine sind sondern nur durch die Gesamtleistung der Belegschaft wo unzweifelhaft die organisierte Arbeitnehmerschaft dazu gehört.

Was wäre heute die Werft, wenn nicht die Metallerinnen und Metaller immer auch in Krisenzeiten mitgeholfen hätten die Werft zu stabilisieren und damit natürlich auch diejenigen die dich heute aus dem Unternehmen entfernen wollen.

Wir hoffen auf rechtzeitige Einsicht bei Herrn Meyer, aber zu mindestens genügend Druck aus Politik und Öffentlichkeit dass diese rechtzeitig reift.

Homepage: AFA-Schleswig-Holstein


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