SPD Borsfleth

Konzepte

Konzeption einer zukünftigen Jugendarbeit in Borsfleth


Der Jugendarbeit der Gemeinde Borsfleth fehlen momentan sowohl infrastrukturelle, organisatorische als auch pädagogische Vorgaben.Die anzusprechende Zielgruppe der 6 bis 16-jährigen Jugendlichen hat zur Zeit nur eingeschränkte Möglichen innerhalb der Gemeinde. Diese sind:

1. der Kinderspielplatz in der Carl-Lensch-Straße (bis 10 Jahre)
2. die Gemeindebücherei
3. der Sportplatz
4. der "Jugendraum" - allerdings ohne sanitäre Einrichtungen
5. der "Sportraum" im Gemeindehaus

In der Entwicklung befindet sich ein Projekt der IG Metall, die IGM-Scheune. Hier sollen im Jahr 2001 Räumlichkeiten und sanitäre Einrichtungen geschaffen werden, u.a. 6 Internetplätze.
Andere Vorschläge, die auf Sitzungen der Ausschüsse und im Gemeinderat gemacht wurden, sind bislang "untergegangen". Eine Verfolgung dieser Vorschläge von Mitgliedern aller Fraktionen verspricht Perspektiven für die Jugendlichen. Die infrastrukturellen, organisatorischen und pädagogischen Vorgaben könnten erstellt und dann mit Leben erfüllt werden. Insbesondere die Einbindung der folgenden Vorschläge in die LSE - aber auch der Versuch der Erlangung von Zuschüssen bei Kreis und Land - könnte der Gemeinde Borsfleth helfen, ein auf die Bedürfnisse der Gemeinde abgestimmtes Konzept einzuführen und umzusetzen.

Die Vorschläge sind:
1. Verlegung des Kinderspielplatzes in der Carl-Lensch-Straße in das Neubaugebiet An der Grüpp. Reparatur oder Neuanschaffung eines oder zweier Spielgeräte. Dabei Verwendung der Erlöse aus dem Verkauf des Baugrundstückes für die Erstellung des neuen Spielplatzes.
2. Erstellung eines Platzes für die Skater. Weg von der Straße, hin auf einen Platz vorzugsweise neben dem neuen Spielplatz. Je nach Konstruktion des Platzes könnte evtl. sogar im Winter eine kleine "Eislauffläche" entstehen. Außerdem könnte nach dem Aufstellen eines oder zweier Basketballkörbe zusätzliche Möglichkeiten geschaffen werden.
3. Die Beschäftigung eines Sozialarbeiters auf Teilzeit - Basis. Dieser Vorschlag entstand nach Informationen über die Einstellung eines Mitarbeiters bei der Stadt Krempe. Bislang liegen dem Gemeinderat keine weiterf?hrenden Informationen seitens des Bürgermeisters vor. Angedacht wurde damals, eines "Streetworker" auf 25% Teilzeit - Basis in Borsfleth zu beschäftigen. Die damals geschätzten Kosten betrugen ca. 13 TDM/Jahr. Die Chance, mit Hilfe des Sozialarbeiters der Jugendarbeit auch einen pädagogischen Rahmen zu geben, ist groß. So könnten Jugendliche Projekte für die evtl. Skater - Bahn, den "Jugendraum", die IGM - Scheune oder Ähnliches unter fachlicher Anleitung durchführen.

Der Zeitrahmen zur Durchführung dieser Maßnahmen könnte wie folgt gegliedert sein:

1. 2001 Verkauf des Grundstückes in der Carl-Lensch-Str. & Verlegung des Spielplatzes
2. 2002 Erstellen der Skater - Bahn
3. 2003 Einstellen des Sozialarbeiters

Dieser Ansatz ließe sich auch mit der Haushaltslage der Gemeinde in Einklang bringen. Die Einnahmen aus dem Verkauf decken die Verlegung des Kinderspielplatzes und der Reparatur bzw. Neuanschaffung der Spielgeräte. Evtl. auch teilweise die Kosten der Erstellung der Skater - Bahn. Im Haushalt 2002 wären dann die Mittel für die Skater - Bahn einzustellen. 2003 müssten die Personalkosten des Sozialarbeiters im Haushalt Berücksichtigung finden.


Artikel herunterladen: Konzept zur Jugendarbeit in Borsfleth


 
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