Wer die Axt ausgr├Ąbt, kann auch den Skalp verlieren!

Veröffentlicht am 13.03.2012, 09:59 Uhr     Druckversion

Zum Artikel der Norddeutschen Rundschau vom 8.3.2012
CDU-Abgeordnete warnen "SPD legt Axt an die Steinburger Schullandschaft" entgegenet die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Birgit Herdej├╝rgen:Ganz offensichtlich haben die Abgeordneten Arp und Rickers den Wahlkampf er├Âffnet. Mit ihren Angriffen auf die Schulpolitik der SPD versuchen sie ganz offensichtlich, vom Chaos abzulenken, das sie in den vergangenen zwei Jahren in den Schulen angerichtet haben.

Sie loben das Engagement von Sch├╝lern, Eltern und Lehrkr├Ąften, haben aber die Differenzierungsstunden f├╝r die Gemeinschafts- und Regionalschulen gek├╝rzt. Was ist das f├╝r eine Anerkennung?

Sie streichen landesweit 600 Lehrerstellen in zwei Jahren, angeblich wegen zur├╝ckgehender Sch├╝lerzahlen. Erwirtschaftet werden diese Stellen in Wirklichkeit durch Mehrarbeit von Lehrerinnen und Lehrern.

Sie stellen die absurde Behauptung auf, die SPD w├╝rde die ┬äAxt an die Schullandschaft anlegen┬ô. Dabei hat die CDU mit ihrem G8-G9-GY-Unsinn an Gymnasien f├╝r gro├če Unsicherheit, f├╝r ├╝berfl├╝ssige Mehrkosten und f├╝r eine Schw├Ąchung der Gemeinschaftsschulen gesorgt.

Sie bem├╝hen den Elternwillen, den die SPD angeblich nicht ber├╝cksichtigt. Dabei waren es CDU und FDP, die beim Streichkonzert der vergangenen Jahre die Einw├Ąnde und Vorschl├Ąge von Eltern, Lehrkr├Ąften, Verb├Ąnden und Einrichtungen komplett ignoriert haben.

Die Kalkulationen der CDU zum Stellenabbau an Schulen unterstellen umgerechnet die Schlie├čung von 100 Schulen mit jeweils 600 Sch├╝lerinnen und Sch├╝lern. Wer schlie├čt denn im Kreis Steinburg?

Die SPD hat nie verschwiegen, dass sie das Modell der Gemeinschaftsschule bevorzugt ┬ľ eine Schulform, die mit ├╝berw├Ąltigender Mehrheit in Schleswig-Holstein eingerichtet wurde. Die SPD wird bei der Weiterentwicklung der Schullandschaft allerdings, anders als Schwarz-Gelb, den Dialog mit den Betroffenen in den Vordergrund stellen.

Ein Letztes zu den Kollegen Arp und Rickers: Wer die verbale Axt ausgr├Ąbt, muss sich nicht wundern, wenn er am Ende ohne Skalp dasteht.



Kommentare
Keine Kommentare