Liebe Hohenlockstedter
Ich kann mich an kein Jahr erinnern, das so vom Wort „Krise“ geprägt war wie das vergangene: Staatskrise, Schuldenkrise, Bankenkrise, Eurokrise. Dennoch glaube ich, dass wir im Vergleich zu anderen Ländern ganz gut durch das vergangene Jahr gekommen sind. Nun gilt es weiterzumachen, uns nicht auszuruhen und den Blick in die Zukunft zu richten.
Mein Dank gilt insbesondere all denjenigen, die sich für unsere Gemeinschaft einsetzen und viel Zeit, Kraft und Kreativität aufwenden, auch um Ihre Lebensqualität, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, zu verbessern.
Meine besondere Anerkennung gilt den ehrenamtlich Tätigen, die unbezahlbare Werte für andere und auch für sich schaffen. Sie engagieren sich in ihrer Freizeit für das Gemeinwohl und akzeptieren die damit verbundenen Belastungen. Viele von ihnen bleiben dem Engagement im Ehrenamt über Jahrzehnte treu und erfüllen dabei nicht selten verschiedene Aufgaben gleichzeitig, was allzu oft auch zu Lasten der Angehörigen geht. Ihr Verständnis und ihre Geduld gebührt ebenso unsere Anerkennung und unser Respekt.
Wie alle großen Volksparteien hat die SPD es schwer, neue Mitglieder zu gewinnen und die Menschen für Politik zu interessieren oder gar zu begeistern. Dafür gibt es viele Gründe: Die Unzufriedenheit mit einzelnen Politikern, das Gefühl der Ohnmacht, doch nichts verändern zu können, das Bewusstsein, auf der Verliererseite zu stehen, der Rückzug ins Private mit Desinteresse am öffentlichen Leben. Die Wahlbeteiligung sinkt seit Jahren, ein Zeichen für die Abwendung Vieler von der Politik der etablierten Parteien.
In ländlich geprägten Gemeinden wie Hohenlockstedt ist es für die SPD schwieriger, Menschen anzusprechen und für Politik zu begeistern; dennoch ist es uns gelungen, in der Gemeinde durch verschiedene, gut besuchte Veranstaltungen Präsenz zu zeigen und den Menschen so viele Möglichkeiten zur Partizipation am gesellschaftlichen Diskurs zu bieten.
Auf der anderen Seite engagieren sich immer mehr Menschen ehrenamtlich und punktuell in Bürgerinitiativen und ähnlichen Gruppierungen. Doch zur Parteien-demokratie gibt es keine Alternative. Mit der oftmals zu unrecht gescholtenen Pluralität im Parteienspektrum müssen wir lernen umzugehen und sie endlich als Chance begreifen! Unsere Demokratie lebt gerade vom Widerstreit der verschiedenen Meinungen. Diversität und Individualität bereichern unser gesellschaftliches Zusammenleben.
In den vergangenen Jahren haben andere Parteien lang geforderte Positionen der SPD im Bereich der Bildungs-, Umwelt- und Familienpolitik übernommen. Das ist eine Bestätigung für unsere Arbeit und zeigt, dass wir nicht aufgeben dürfen, uns für Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität unter den Menschen einzusetzen.
Unterstützen Sie die Hohenlockstedter SPD bei ihren Bemühungen um Vertrauen und Glaubwürdigkeit, bei ihrem Engagement für das Wohl aller Bürgerinnen und Bürger. Machen Sie mit, mischen Sie sich ein, die SPD-Hohenlockstedt freut sich auf Sie - auch ohne Parteibuch. Lassen Sie uns unsere Zunkunft gemeinsam gestalten, im Kleinen wie im Großen.
Sprechen Sie uns an!
Ihr


Herzlich willkommen beim SPD-Ortsverein Hohenlockstedt
- die Interessen der Mehrheit Vorrang haben vor den privaten Vorteilen Einzelner,
- die Sozialbindung des Eigentums und die Bedürfnisse benachteiligter Gruppen mehr als bisher berücksichtigt werden,
- die Förderung und Schulung unserer Kinder und Jugendlichen als grundlegende Investition für unsere Gesellschaft anerkannt werden und sämtliche Maßnahmen und Planungen den Belangen unserer Umwelt dienen.
Brüssel: Die schleswig-holsteinische SPD-Europaabgeordnete Ulrike Rodust wird auch in der zweiten Hälfte der Legislaturperiode die Arbeit der europäischen Sozialdemokraten im Fischereiausschuss koordinieren.
Merle Stöver, Juso aus Itzehoe, hat dafür gesorgt, dass ein Fall von alltäglichem Rassismus öffentlich wurde. Der Hintergrund: In eine Diskothek in Itzehoe wurde ein junger Mann (21 Jahre) wegen seines südländischen Aussehens nicht eingelassen.
In der vergangenen Woche haben wir im Finanzausschuss den Finanzplan bis 2015 beraten, den Stabilitätsbericht, das Sanierungsprogramm gem. § 5 Stabilitätsratsgesetz und die Stellungnahme des Landesrechnungshofs zu den Planungen zum Abbau des strukturellen Finanzierungsdefizits.
Zur heutigen Pressekonferenz der Guttempler erklärt der sozialpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Wolfgang Baasch:
In der Nacht von Freitag auf Samstag ist unser ehemaliger Kreisvorsitzender Klaus Albrecht verstorben. Er hatte bis zuletzt die Hoffnung und die Absicht wieder mit uns gemeinsam die Politik im Kreise zu gestalten. Leider hat er es nicht geschafft, seine Krankheit zu besiegen.
Wir werden ihn als Mann der klaren Worte und als aufrechten Sozialdemokraten in Erinnerung behalten. Wir trauern mit den Angehörigen.






