SPD Hohenlockstedt

Amtsausschuss

Bericht über die Sitzung des Amtsausschusses am 17.11.2014 in Kellinghusen

Der 39-jährige Steffen Schulz wurde in nichtöffentlicher Sitzung zum neuen Leitenden Verwaltungsbeamten (LVB) gewählt. Er kommt aus Eddelak und ist zz. noch Kämmerer im Amt Marne-Nordsee. Herr Schulz wird frühestmöglich zum 15.12. in Kellinghusen als LVB anfangen können. Dort wird er dringend erwartet, weil die Vertretungsbelastung für den scheidenden LVB bei den Mitarbeitern Spuren hinterlassen hat.

Dem AA und der Öffentlichkeit stellte sich der neue LVBmit einem Fachvortrag über die Einführung der Doppik im Amt Marne vor. Dies wirkte souverän und kompetent. Fragen wich er nicht aus. Er machte insgesamt einen sympathischen Eindruck und es darf davon ausgegangen werden, dass eine gute Wahl getroffen wurde.

Die Ausschreibung der Stelle musste mehrmals wiederholt werden, weil Bewerber und Bewerberinnen nicht den Vorstellungen des Auswahlgremiums entsprachen und/oder das Anforderungsprofil (man wollte zeitweilig einen Verwaltungs-Juristen!) nicht passte! Zwischenzeitlich gab es von einer Gruppe des Amtsausschusses das Bestreben, unbedingt einen Fachbereichsleiter aus dem eigenen Amt als LVB zu bestellen. Hiergegen gab es verschiedentlich Widerstände, auch aus Hohenlockstedt.

Ebenfalls neu eingestellt wurde eine Bauingenieurin (Frau Beate Hormann) für Herrn Jessen, der zum Jahresende ausscheidet. Frau Hormann hat in Hamburg verschiedenste Projekt betreut, was im öffentlichen Bereich reichlich fachliche Kompetenz erwarten lässt. Mit ihrer kurzen persönlichen Darstellung kam sie sympathisch und selbstbewusst rüber.

Weiterhin gab Amtsvorsteher Clemens Preine bekannt, dass der Städtetag Steinburg gegen die Erhöhung der Kreisumlage um 2 v.H. ist und den Kommunen eine Ablehnung empfehlen wird. Begründet wird dies u.a. damit, dass der Kreis Pensionsrückstellungen für beamtete Kreismitarbeiter in die Berechnung berücksichtigt. Der dazu befragte neugewählte LVB hatte bei seinen Ausführungen zur Doppik dargestellt, dass Pensionsrücklagen nicht pflichtige Rückstellungen aus Steuergeldern und damit den allgemeinen Rücklagen zuzurechnen sind. Dazu soll es nach Angaben des Amtsvorstehers inzwischen auch Urteile geben.

Der Fachbereich Finanzen ist zurzeit überlastet. Der Fachbereichsleiter ist seit einigen Wochen krankgeschrieben und die Haushaltsaufstellungen werden verzögert rausgehen. Mit den Etatberatungen kann frühestens Anfang Januar gerechnet werden. Frank Hartmann hat meiner Bitte auf Beratung mit der Fraktion zugesagt. Ein Termin für wird in der Fraktion noch festgelegt.