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"Historischer Tag f├╝r unsere Meere"

Veröffentlicht am 06.02.2013, 14:18 Uhr     Druckversion

Europ├Ąisches Parlaments stimmt f├╝r Nachhaltigkeitswende in der Fischereipolitik
Das Europ├Ąische Parlament hat sich am Mittwoch mit deutlicher Mehrheit f├╝r ein Ende der ├ťberfischung und die gestaffelte Einf├╝hrung eines R├╝ckwurfverbots von Beifang ausgesprochen.Die ehrgeizige Reform der Gemeinsamen Fischereipolitik wurde von fast allen Parlamentsfraktionen unterst├╝tzt. Nur gro├če Teile der konservativen EVP stimmten gegen die zur Abstimmung stehenden Kompromisstexte.

"Das ist ein historischer Tag f├╝r unsere Meere. Mit dem heutigen Abstimmungsergebnis ist sichergestellt, dass es eine ehrgeizige Reform der Fischereipolitik geben kann. In Zukunft wird unsere Fischerei nachhaltig sein und wir Verbraucher k├Ânnen europ├Ąischen Fisch wieder mit gutem Gewissen genie├čen", freute sich die SPD-Europaabgeordnete Ulrike RODUST, die als Berichterstatterin f├╝r die Aushandlung des Abstimmungstextes zust├Ąndig war.

Um der ├ťberfischung ein Ende zu setzen, hat das Europ├Ąische Parlament beschlossen, dass ab 2015 keine ├╝berh├Âhten Fangquoten mehr m├Âglich sein werden. Bis 2020 sollen sich die Fischbest├Ąnde erholen. Zwischen 2014 und 2017 muss schrittweise der R├╝ckwurf von essbarem Fisch zur├╝ck ins Meer beendet werden. Zurzeit d├╝rfen die Fischer zu kleine oder nicht vermarktungsf├Ąhige Fische zur├╝ckwerfen und m├╝ssen f├╝r diese Fische auch keine Quote nutzen. "R├╝ckw├╝rfe sind Schuld an dem schlechten Image der Fischerei. Nach Einf├╝hrung des R├╝ckwurfverbots werden unsere Fischer ihren Fisch als wirklich nachhaltig vermarkten k├Ânnen", erkl├Ąrte Ulrike RODUST die Vorteile der Ma├čnahme f├╝r die Fischerei. "Einige Fischer sind heute noch skeptisch, aber wir werden ihnen bei der Umstellung mit Pilotprojekten und mit Geld f├╝r selektivere Netze unter die Arme greifen."

Das Europaparlament stimmte au├čerdem f├╝r eine Reform der Fischereiabkommen mit Drittl├Ąndern, die die EU h├Ąufig mit Entwicklungsl├Ąndern unterh├Ąlt. Auch in den Gew├Ąssern dieser L├Ąnder darf die EU nicht mehr zur ├ťberfischung beitragen.

Damit die neuen Regeln auch eingehalten werden, sollen Regelbrecher in Zukunft keine EU-F├Ârdermittel erhalten. "Dies gilt f├╝r den einzelnen Fischer, aber auch f├╝r Mitgliedstaaten als ganzes", so Ulrike RODUST.

Ulrike RODUST erkl├Ąrte, umgehend Verhandlungen mit dem Fischereiministerrat aufnehmen zu wollen, der bereits einen eigenen, allerdings weniger ambitionierten, Reformtext formuliert hat. Eine Einigung wird f├╝r Juni 2013 angestrebt.

Homepage: Ulrike Rodust, MdEP


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