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Kommunalpolitik

Sozialdemokratische Gemeinschaft für Kommunalpolitik
Abitur in Kellinghusen machbar

Veröffentlicht am 14.03.2011, 11:27 Uhr     Druckversion

Die Einrichtung einer gymnasialen Oberstufe in Kellinghusen ist nicht nur möglich, sondern auch nötig. Dies war das Fazit einer Veranstaltung des SPD-Ortsvereins Kellinghusen.

Zu Gast waren die SPD-Landtagsabgeordnete Birgit Herdejürgen und der bildungspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Dr. Henning Höppner.


Die Einrichtung einer gymnasialen Oberstufe in Kellinghusen ist nicht nur möglich, sondern auch nötig. Dies war das Fazit einer Veranstaltung des SPD-Ortsvereins Kellinghusen.

Zu Gast waren die SPD-Landtagsabgeordnete Birgit Herdejürgen und der bildungspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Dr. Henning Höppner.

Das neue Schulgesetz der schwarz-gelben Koalition war Thema der Veranstaltung, bei der neben Mitgliedern des Ortsvereins auch interessierte Gäste mitdiskutierten. Dabei rückten neben der kritischen Diskussion über die Änderungen des Gesetzes, die Möglichkeiten des Abiturs in Kellinghusen in den Mittelpunkt.

Anhand einer umfangreichen, mit vielen Zahlen unterlegten Präsentation zeigte Dr. Höppner auf, dass in Schleswig-Holstein ohnehin relativ wenige Kinder das Abitur machen würden, im Kreis Steinburg diese Quote aber noch einmal deutlich niedriger sei.

So hatte der Kreis Steinburg im Jahr 2006 bundesweit einen der höchsten Anteile an Hauptschülerinnen und Hauptschülern sowie einen der geringsten Anteile an Gymnasiasten, nur noch übertroffen von den Landkreisen Niederbayern und der Oberpfalz.

„Da man sicher davon ausgehen kann, dass unsere Steinburger Kinder nicht dümmer sind als anderswo, muss hier im Kreis noch ein erhebliches Potenzial für eine gymnasiale Bildungsbeteiligung vorhanden sein“, ergänzte die Landtagsabgeordnete Herdejürgen.

Durch die Einführung von Gemeinschaftsschulen könne dieses Potenzial geweckt werden.

Voraussetzung hierfür ist, dass gymnasiale Oberstufen an Gemeinschaftsschulen entstehen. Eltern werden die Gemeinschaftsschule als Weg zum Abitur nur akzeptieren, wenn dieser auch tatsächlich an der Gemeinschaftsschule möglich ist.

Die Schülerzahlen lassen die Möglichkeit einer gymnasialen Oberstufe in Kellinghusen zu. Mehrere Gerichtsentscheidungen gehen von einer Mindestzahl von 42 Schülerinnen und Schülern mit einer Zugangsberechtigung zum Besuch einer gymnasialen Oberstufe aus. Selbst wenn man nur geringe Übergangsquoten für Kellinghusen annimmt, ergeben sich rechnerisch deutlich auskömmliche Zahlen. Zudem könne man davon ausgehen, dass auch Schülerinnen und Schüler der Gemeinschaftsschule Hohenlockstedt das Angebot einer gymnasialen Oberstufe in Kellinghusen nutzen würden.

Die Gemeinschaftsschule ist ein Erfolgsmodell. Eltern, Lehrer und Träger haben sich in großer Mehrheit landesweit für diese Schulart und damit für mehr Bildungsgerechtigkeit entschieden. Wenn wir dieses Erfolgsmodell bis zu Ende denken, müssen die Schülerinnen und Schüler an dieser Schulart auch ihr Abitur ablegen können, “erklärt die Landtagsabgeordnete Birgit Herdejürgen. „Dies muss in Kellinghusen so schnell wie möglich auf den Weg gebracht werden.“.

Homepage: Birgit Herdejürgen, MdL


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