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Kommunalpolitik

Sozialdemokratische Gemeinschaft für Kommunalpolitik
¬Ą√Ėko-Landbau muss wieder dauerhaft gef√∂rdert werden!¬ď

Veröffentlicht am 21.03.2012, 10:16 Uhr     Druckversion

Gemeinsame Pressemitteilung von Ulrike Rodust und Lothar Hay anl√§sslich der Demonstration f√ľr eine neue, faire Agrarpolitik in Schleswig-Holstein, zu der ein B√ľndnis aus Landwirtschafts- und Umweltorganisationen am Mittwoch vor dem Landeshaus in Kiel eingeladen hat.

Der agrarpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Lothar Hay, und die agrarpolitische Sprecherin der Sozialdemokraten im Europ√§ischen Parlament, Ulrike Rodust erkl√§ren dazu:¬ĄAb 2014 muss die Gemeinsame Agrarpolitik der Europ√§ischen Union (GAP) eine neue Richtung einschlagen und st√§rker an √∂kologischen Ma√üst√§ben ausgerichtet sein. Daf√ľr setzen wir uns derzeit bei den Verhandlungen zur Reform der GAP in Br√ľssel ein. Wir halten es dabei f√ľr dringend notwendig, dass die Agrarpolitik sich den gesellschaftlichen Herausforderungen stellt: Dem Klimawandel, der Erhaltung der Biodiversit√§t und der Ern√§hrungssicherheit.

Während die neue europäische Agrarpolitik von der Landwirtschaft mehr gesellschaftliche Leistungen als nur die Produktion von Nahrungsmitteln einfordert, droht Schleswig-Holstein den Anschluss an die auch von Verbraucherseite geforderte Umstellung zu verpassen. Als einziges Bundesland hat es die dauerhafte Förderung des ökologischen Landbaus eingestellt und wird damit zum bundesdeutschen Schlusslicht.

Im √∂kologischen Landbau werden nicht nur regionale Lebensmittel von hoher Qualit√§t erzeugt, er verzichtet auch auf chemisch-synthetische D√ľngemittel und erbringt viele Leistungen im Klima-, Natur- und Bodenschutz. Deshalb stellen Br√ľssel und Berlin erhebliche finanzielle Mittel bereit, um die √∂kologische Landwirtschaft zu unterst√ľtzen ¬Ė vorausgesetzt, das jeweilige Bundesland √ľbernimmt einen vergleichsweise geringen Anteil an der Kofinanzierung.

Der √∂kologische Landbau muss in Schleswig-Holstein wieder dauerhaft gef√∂rdert werden. Nicht zuletzt, weil die Erzeugung von Bio-Lebensmitteln ein Wachstumsmarkt ist, an dem nicht beteiligt zu sein Schleswig-Holstein sich nicht leisten darf.¬ď

Homepage: Ulrike Rodust, MdEP


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