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CDU Schenefeld verzögert Umsetzung der Umgebungslärmrichtlinie des Landes

Veröffentlicht am 11.05.2013, 12:00 Uhr     Druckversion

Lärmaktionsplan Schenefeld

CDU Schenefeld verzögert Umsetzung der Umgebungslärmrichtlinie des Landes

 

In der Sitzung des Planungsauschusses der Gemeinde, zu der der Ausschussvorsitzende Hans-Otto Boie (CDU)  zum 06. Mai 2013 eingeladen hatte, waren die Mitglieder des Ausschusses aufgefordert, den Weg für die Aufstellung eines Lärmaktionsplans vorzubereiten. Zwingend erforderlich hierzu sind die Einschaltung eines Fachbüros und die Beteiligung der Öffentlichkeit. Und alles soll bis zum 18. Juli 2013 erledigt sein.

 

Konkret geht es um den Verkehrslärm, dem auf 800 m der durch den Ort verlaufenden Bundesstrasse 430, vom neuen Gewerbegebiet bis zur Ortsmitte an der Bonifatiuskirche, dem etwa 110 Anwohner, nach Angaben des Lärmkatasters des Landes Schleswig-Holstein ausgesetzt sind.Dabei war die Weisung des Amtes Schenefeld schon seit Mitte Februar des Jahres dem Ausschussvorsitzenden zugeleitet worden. Seither sind zwei Monate wertvoller Zeit zur Umsetzung weitgehend nutzlos verstrichen. Entsprechend fiel die Kritik aus, die Ausschussmitglied Klaus Hass (SPD) vorbrachte. Der Lärmschutz der Schenefelder Bürger ist ein wesentliches Anliegen der kleinen SPD-Fraktion in der örtlichen Gemeindevertretung. Und das nicht erst seit Bekanntwerden der Aufstellung eines Aktionsplanes.

Bereits im September des vergangenen Jahres waren die Fraktionsmitglieder Gerhard Boll und Klaus Hass mit ihrem Antrag gegen die Mehrheit von CDU und Freien Wählern Schenefeld gescheitert, der Lärmbelästigung im gesamten Verlauf der B 430 durch den Ort durch den Bau einer südöstlich verlaufenden Ortsumgehung zu begegnen. Nach Ansicht der Sozialdemokraten könnte diese Forderung ein wesentlicher Teil eines aufzustellenden Aktionsplanes sein.

Aber auch hier drängt die Zeit. Wenn nämlich der Bau einer Umgehungstraße als vordringlicher Bedarf  in den Bedarfsplan für Bundesfernstraßen zeitgerecht Eingang finden soll, ist ein Beschluss der örtlichen Gemeindevertretung noch in diesem Sommer erforderlich.

Nach Ansicht von Klaus Hass und Gerhard Boll ist sogar ein wesentlich größerer Teil der Ortsdurchfahrt betroffen, als die Vorgabe des Lärmkatasters erfasst. Die B 430 endet nicht an der Bonifatius-Kirche, sondern verläuft ab der Ortsmitte nach Osten Richtung Hohenwestedt und da leiden unter dem zunehmenden Verkehrslärm weiter etwa 200 Menschen, die an der Bahnhofstraße mit dem Altenheim, am Markt, am Drosselweg und am Poggenpohl wohnen.

Solange sich CDU und Freie Wähler Schenefeld der berechtigten Forderung nach Bau einer Ortsumgehung verweigern wird sich an diesem Zustand wohl nichts ändern. 

 

Homepage: SPD-Schenefeld


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