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Feierliche Ehrung unserer langjährigen Mitglieder
Herausgeber: SPD-Hohenlockstedt am: 11.03.2012, 13:34 Uhr

Ehrungen waren das Hauptanliegen der diesjährigen Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins Hohenlockstedt. Im Mittelpunkt stand die Auszeichnung von Ruth Palm, die nicht nur eine 50-jährige Mitgliedschaft vorweisen kann, sondern auch ein großes Engagement für die Sozialdemokratie. Ruth Palm war von 1968 bis 1974 Mitglied der Gemeindevertretung und von 2003 bis 2011 Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft 60plus in Hohenlockstedt. Diese Aufgabe übernahm sie mit Freude und viel Elan.
Von links nach rechts: Franziska Lietzau, Monika Lander, Jörn Thießen, Katharina Klein, Jürgen Klein (kniend), Ruth Palm, Tobias Soyka, Ute Kortüm und Theodor Scheit
Feierliche Ehrung unserer langjährigen Mitglieder

Ihre Nachmittagsveranstaltungen waren die jeweils am besten besuchten Begegnungen der Partei in der Gemeinde. Für eine 25-jährige Mitgliedschaft wurden geehrt: Monika Lander, Ute Kortüm und Franziska Lietzau. Theodor Scheit, Katharina Klein und Tobias Soyka gehören der Partei 10 Jahre ununterbrochen an.

Die Ehrungen nahmen Jörn Thießen und Jürgen Klein als Vorsitzender des Ortsvereins vor. In seiner Ansprache ging der ehemalige Bundestagsabgeordnete, der erneut kandidieren wird, auf das Eisenacher Programm der Partei von 1869 sowie auf das Godesberger Programm von 1959 ein. Die sozialdemokratischen Grundwerte und Überzeugungen hätten sich seit 1869 nicht geändert, lediglich die Wortwahl. Kein Anliegen der Partei aus dieser Zeit könnte als erledigt betrachtet werden. Er bezeichnete die Verantwortlichkeit für alle Menschen vor Ort und über alle Grenzen hinweg als wesentliche Herausforderung für die Sozialdemokratie, aber auch die Verwirklichung des sozialen und demokratischen Rechtsstaats, wie sie im Godesberger Programm mit den Begriffen „Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität“ zusammengefasst werden. In diesem Sinne sei die SPD staatstragend.

Jörn Thießen sprach anschließend über „den Widerspruch unserer Zeit“, eine Formulierung aus dem Godesberger Programm. Er wies auf die zunehmende Schere zwischen Arm und Reich, aber auch auf die Kluft zwischen öffentlicher Armut und privatem Reichtum hin.

Von links nach rechts: Ruth Palm, Jörn Thießen und Jürgen Klein

In seinem Rechenschaftsbericht betonte Jürgen Klein die solidarische Zusammenarbeit innerhalb der Partei und ihrer Gremien. Hierzu gehöre auch eine angemessene Streitkultur innerhalb des Vorstandes und der Fraktion als Voraussetzung für eine effektive Zusammenarbeit. Ein Auseinanderfallen der Partei wie bei anderen Gruppierungen oder in anderen Gemeinden sei damit unwahrscheinlich. Er berichtete über die Aktivitäten des Ortsvereins und bat um die Unterstützung des SPD-Ortsvereins durch die Mitglieder. Jürgen Klein sprach sich darüber hinaus für eine aktive Mitgestaltung der Politik durch alle Bürgerinnen und Bürger aus, auch ohne Parteibuch. In einer Demokratie sollte sich jeder an einer wirksamen Interessenvertretung zugunsten seiner Freiheit und seiner sozialen Sicherheit beteiligen.Ehrungen

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