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Birgit Herdjürgen begrüßt die Sozialministerin Kristin Alheit. bei der Podiumsdi
Herausgeber: Birgit Herdejürgen, MdL am: 27.06.2016, 10:53 Uhr

Birgit Herdjürgen begrüßt die Sozialministerin Kristin Alheit. bei der Podiumsdiskussion„Spezielle, ambulante Palliativmedizin an der Westküste“ Die Landtagsabgeordnete Birgit Herdjürgen hatte zusammen mit der Leitung der DRK Schwesternschaft Ostpreußen zu dieser Podiumsdiskussion nach Itzehoe eingeladen.



Die Landtagsabgeordnete Birgit Herdjürgen hatte zusammen mit der Leitung der DRK Schwesternschaft Ostpreußen zu dieser Podiumsdiskussion nach Itzehoe eingeladen.



Als Referenten für diese Diskussionsrunde konnte die Sozialministerin Kristin Alheit, Oberin Angela Eggers (Leiterin der DRK Schwesternschaft-Ostpreußen e.V.), Gerhard Boll (Case Manager im Palliativ-Care-Team Steinburg, Pinneberg, Dithmarschen) und Dr. Thomas Urch, (Sprecher des Ärztlichen Beirates im Palliativ-Care Team der DRK Schwesternschaft) gewonnen werden.



In Ihren Eingangsworten betonte Sozialministerin Kristin Alheit, dass, vor dem Hintergrund des demografischen Wandels, eine gute medizinische Versorgung sowie Pflege und Begleitung von schwerstkranken und sterbenden Menschen ein erklärtes Ziel und eine Daueraufgabe der Landesregierung sei.



Der Wunsch der Patienten, in der vertrauten Umgebung zu sterben und gepflegt zu werden, sollte dabei oberste Priorität eingeräumt werden. Laut einer Umfrage des Dt. Hospiz-& Palliativverbandes haben rund 66% der Bevölkerung den Wunsch,  ihre verbleibende Zeit in den vertrauten eigenen vier Wänden zu verbringen. Um dies auch gewährleisten zu können, wurde in Schleswig-Holstein ein flächendeckendes Angebot zur spezialisierten Palliativversorgung inklusive der pädiatrischen Versorgung etabliert



Im Anschluss an die Ministerin hielt Gerhard Boll einen  einführenden Vortrag über den Aufbau und die Versorgungsstruktur des Palliativ-Care-Teams in den Kreisen Steinburg,Pinneberg und Dithmarschen.



Die spezielle, ambulante Palliativversorgung sei hierbei besonders auf eine verlässliche Vernetzung und Koordination der Palliativpflegedienste und der Palliativärzte mit den ambulanten Hospizdiensten, Hospizen, Sanitätshäusern und Apotheken angewiesen. Diese Vernetzung gilt es stetig auszubauen und zu verbessern.



Eine Qualitätssicherung wird durch regelmäßige Sitzungen mit dem ärztlichen Beirat und den regionalen Koordinatorinnen im Palliativ-Care-Team gewährleistet. Außerdem finden Qualitätszirkel mit den Palliativpflegediensten und Palliativärzten statt.



In der nachfolgenden Diskussionsrunde wurde darüber diskutiert, ob es genügend Fachpersonal für Tätigkeiten im Palliativpflegebereich gäbe. Außerdem kam die Frage auf, ob es ausreichend Palliativärzte im ländlichen Raum gäbe und welche Weiterbildungsmöglichkeiten es für Ärzte gibt.



Birgit Herdejürgen bedankte sich zum Abschluss der Diskussionsrunde bei allen Anwesenden und betonte gleichzeitig, dass dies bestimmt nicht die letzte Veranstaltung zu diesem Thema gewesen sei.


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