Fischereipolitik bleibt mit Vella auf Reformkurs
geschrieben von Ulrike Rodust am 30.09.2014, 12:36 Uhr


Die europäische Fischereipolitik wird auch unter Karmenu Vella den eingeschlagenen Reformkurs weiter beschreiten. Das wurde bei der ersten Anhörung des maltesischen Kommissars-Kandidaten am Montagnachmittag in Brüssel deutlich. Der Sozi­al­de­mo­krat soll auf Vor­schlag von Kom­mis­si­ons­prä­si­dent Jean-Claude Juncker in der neuen Kom­mis­sion sowohl für den Berei­ch Mee­res­po­li­tik und Fische­rei als auch für den Umweltschutz zustän­dig sein.



Trotz der umstrittenen Zusammenlegung der beiden Portfolios  bewertet die fische­rei­po­li­ti­sche Koor­di­na­to­rin der S&D Frak­tion, Ulrike Rodust, die Vorstellung des designierten Kommissars vor den Ausschussmitgliedern des Europäischen Parlaments positiv: „Vella hat deutlich gemacht, dass er - wie seine Vorgängerin - eng mit den Fischereipolitikern im Europäischen Parlament zusammenarbeiten will und er hat in jeder Hinsicht Dialogbereitschaft signalisiert.“



Bei der Implementierung der reformierten Fischereipolitik wolle er eng mit allen Beteiligten zusammenarbeiten. „Dass er dabei vor allem auch den Schulterschluss mit der Wissenschaft sucht, ist in meine Augen ein sehr gutes Zeichen“, so Rodust abschließend.



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